EMail Print

Programm

Event 

Die Payul Nyingma Tradition, Erklärung zu einem kurzen Namchö Terma
Titel:
Die Payul Nyingma Tradition, Erklärung zu einem kurzen Namchö Terma
Datum:
2. April - 4. April 
Wer:
Tulku Ajam Rinpoche -
Category:
Gastveranstaltung

Beschreibung

Buddhismus in Berlin in Kooperation mit dem Tibethaus Berlin

Die Payul-Nyingma-Tradition

Von den vier Hauptrichtungen des Mahayana- Buddhismus in Tibet gehört die Nyingma Tradition zu den ältesten Überlieferungen und lehrt die Anwendung des Dzogchen – i.e. „Die Große Vollkommenheit“, respektive die Lehre von der Verwirklichung der „Reinen Natur des Geistes“. Diese Überlieferung des Dzogchen reicht bis auf die Ursprünge des Buddhismus in Indien zurück und wurde zu Beginn des 9. Jahrhunderts n. Chr. insbesondere durch Guru Padmasambhava, nach Tibet gebracht.

Die Palyül-Tradition ist eine der Schulen der Nyingma-Tradition und zählt neben Kathok, Mindroling, Dzogchen, Shechen und Dorje Drak zu den sogenannten „Sechs großen Sitzen“ der Nyingma. Sie hat ihren Namen vom Palyül-Kloster im gleichnamigen Bezirk Palyül in Karze (tib.: dkar mdze), dem heutigen Sichuan, zurück. Der letzte Linienhalter der Payül Tradition war S. H. Drubwang Pema Norbu Rinpoche (Penor Rinpoche), Abt des Klosters Namdröl Ling in Südindien mit etwa 5000 Mönchen und Nonnen und der Lehrer von Ajam Tulku Rinpoche.

Erklärung zu einem kurzen Namchö-Terma
(Schatztext von Padmasambhava) über Meditiation.

Tulku Ajam wird einen kurzen "Namchö- Schatztext" (tib. terma) aus einer Sammlung von Unterweisungen von Padmasambhawa, der von den Tibetern liebevoll "Guru Rinpoche" (wörtlich: Kostbarer Meister) genannt und als "Zweiter Buddha" verehrt wird, kommentieren.

Der Text enthält mündliche Anleitungen zur Meditation, die dieser im 9. Jahrhundert u. Z. während seines Aufenthalts in Tibet gegeben hat. Die essenziellen Unterweisungen wurden von seiner Schülerin Yesche Tsogyal in der verschlüsselten Geheimsprache der Dakinis dokumentiert und als kostbare Termas verborgen, damit sie zum späteren Zeitpunkt von den Tertöns, den (Wieder-) Entdeckern der Schatztexte, offenbart werden können.

Guru Rinpoche hat die Namen der zahlreichen Tertöns und den Zeitpunkt ihres Auftretens prophezeit.
Dieser Text wurde vom großen Tertön Mingyur Dorje (1645-1667) entdeckt. Es heißt, dass die in Form von Schriften oder Visionen entdeckten Kernunterweisungen den Bedürfnissen der jeweiligen Zeit entsprechen und den Praktizierenden zukünftiger Generationen dienen.

Tulku Ajam ist die Wiedergeburt des jüngeren Bruders von S. H. Drubwang Pema Norbu Rinpoche (Penor Rinpoche) und hat bis zu seinem 15. Lebensjahr in der Schweiz gelebt. Von Penor Rinpoche als eine Reinkarnation bestätigt, hat er seine intensiven Studien an der Klosteruniversität von Namdröl Ling in Südindien.
Rinpoche lehrt in Deutsch.

Zeiten:
Fr, 2. April 19:00 - 22:00 Uhr

Sa 3. April 10:00 - 13:00 Uhr und 14:30 - 18:00 Uhr,

So 4. April 10:00 - 13:00 Uhr und 14:30 - 16:30 Uhr.

Eintritt: Fr.  12€, erm 10€, Sa & So 50€, erm. 40€

 



spenden



spenden